Thursday, May 17, 2007

Lottery


So sieht ein Lottoschein in Hong Kong aus. Hier spielt man auch 6 aus 49 mit Zusatzzahl. Ein Kästchen kostet etwa 50 Cent. Also ganz ähnlich wie in Deutschland. Allerdings muss man hier senkrechte Striche machen, keine Kreuze. Und bei der Lottoannahmestelle, wo man übrigens auch Fussball- und Pferdewetten abgeben kann, spricht leider keiner Englisch. Daher lieber im Internet Tipps abgeben. Die Ziehung wird abends im Fernsehen übertragen. Leider war bei mir nur eine richtige dabei...

Sunday, May 13, 2007

Maids and barbecue

Fast jeder Haushalt mit Kindern in Hong Kong hat eine philippinische Maid. Die wohnt dann in dem 10 m2 grossen Helper's corner. Sonntags haben die Maids frei. Dann sieht man sie in Scharen in der Stadt. Sie sitzen auf Kartons und spielen Karten. Oder man trifft sie an den öffentlichen Grillstellen...

Thursday, May 10, 2007

Hong Kong at night

Gestern habe ich wieder eine Fahrt mit der Star Ferry genossen. Im Dunkeln sieht die Skyline von Hong Kong fast noch beeindruckender aus als im Hellen. Gut, dass das so ist, denn in Hong Kong wird es schon um sieben Uhr abends dunkel. Das ist etwas, was einem erst auffällt, wenn man mal nicht mehr in Europa ist. Die langen hellen Abende im deutschen Sommer, die durch die Sommerzeit ja noch mal länger sind, vermisst man hier schon. Warm und lauschig ist es abends natürlich auch, aber wenn man erst um sieben aus dem Büro kommt und das Büro selbst keine Fenster hat, dann ist man immer ganz überascht, dass es draussen schon dunkel ist.

Sunday, May 6, 2007

Hong Kong versus Houston

Letzte Woche musste ich beruflich in die USA fliegen. Nach Houston. Nach 26 h bin ich dann auch endlich da gewesen. Das erste Flugzeug hatte gleich ein technisches Problem, so dass sich der Start schon mal um 2 h verschoben hat. Dadurch hab ich meinen Anschlussflieger in Tokio verpasst und musste dann einen weiteren Abstecher über Dallas machen. Da gab es dann noch einen Sturm als Zugabe. Weitere 2 h auf dem Rollfeld warten bis der Sturm etwas weniger heftig war. Gewackelt hat es dann aber doch noch ganz schön. Aber am Ende bin ich doch noch angekommen.

Wie das so bei Dienstreisen ist, sieht man nicht allzuviel von der Stadt. Ausser ein paar Restaurants und ein Shopping Center hab ich nicht viel mitbekommen. Allerdings wurde mir auch berichtet, dass es ausser dem Space Center nicht viel in Houston zu sehen gibt. Vielleicht noch ein Rodeo. Die Umgebung soll allerdings sehr schön sein. Dafür hatte ich aber keine Zeit. Mir ist nur aufgefallen, dass in der Stadt ziemlich wenig los ist. Die Restaurants sind alle genauso wie die Malls entlang der grossen Einfallsstrassen. Keine richtige Innenstadt. Aber das vermisst man vermutlich nur als Europäer.

Wie schön war es da wieder nach Hong Kong zurück zu kommen (diesmal etwas schneller). Hier ist richtig Leben in der Stadt. Und trotzdem ist man in einer halben Stunde im Grünen oder am Strand. Was ich heute auch gleich ausnutzen werde. Meine Strandsachen sind schon gepackt. Danach noch mal was einkaufen und in den Fitnessraum. Und dann ist mein Wochenende auch schon wieder um.

Monday, April 23, 2007

Mosquito Alarm and Typhoons

Am Samstag war ich kurz in Stanley auf dem Markt und als ich abends zu Hause auf dem Sofa sitze, denke ich, Mensch, wo kommen denn all die Quaddeln her. 14 Mueckenstiche an einem Unterschenkel, das ist Rekord. Und in der Nacht sind sie dann gewachsen und fingen an zu jucken... Das sind so die kleinen Unannehmlichkeiten, wenn man in tropischen Gefilden wohnt. Hoffentlich waren es keine Malaria Muecken...

So langsam faengt hier auch die Regenzeit an. Gestern Morgen hat es wie aus Kuebeln gegossen, auf den Strassen gab es 30 cm tiefe Pfuetzen. Und es soll wohl noch schlimmer kommen. Wenn erst mal Taifunwarnung angesagt wird, darf man in der Zeit das Haus nicht verlassen, egal ob man zu Hause oder beim Arbeiten ist. So lange bis wieder Entwarnung gegeben wird. Solange man zu Hause ist, ist das ja ganz schoen, aber beim Arbeiten vom Taifun heimgesucht zu werden, stell ich mir nicht so prickelnd vor...

Monday, April 16, 2007

Professional Movers

Letztes Wochenende war jetzt der grosse Umzug in die neue Wohnung. Irgendwie war die Vorbereitung ziemlich chaotisch, bis Freitag wussten wir z.B. nicht, ob unsere Sachen aus der alten Wohnung (siehe erstes Foto) auch umgezogen werden. Die Schluesseluebergabe fand dann auch erst am Samstag statt. Also eigentlich stand das Umzugsunternehmen vor der Tuer und hat ausgeladen und wir hatten noch nicht einmal Schluessel. Die haben wir dann mit dem Umzugsunternehmer zusammen abgeholt...

Dann haben sie noch kurz ueber die Menge unserer Kisten gestaunt (es waren angeblich zwei Laster voll). Trotzdem waren alle Kisten um 13 Uhr in der Wohnung, zu zweidritteln ausgepackt und eingeraeumt, Regale aufgebaut und leere Kisten schon wieder abtransportiert. Das nenn ich mal professionel. Wir haben dann noch etwa 10 Kartons selbst auspacken muessen. Am Samstag Abend waren wir aber wieder komplett eingerichtet. Na gut, es fehlen noch ein paar Bilder und Lampen, aber das ist auch alles.


Somit hatten wir den Sonntag dann frei und konnten direkt an den Strand gehen. Das ist ein Leben!

Da wir zu Hause auch noch kein Internet haben, muss ich jetzt meinen Arbeitsrechner zum Schreiben der Bloggs verwenden. Der hat aber keine Umlaute. Deshalbe also ausnahmsweise mal ae's und ue's...



Wednesday, April 11, 2007

Big Buddha

Wie stellt man sich einen 'Perfect Day' vor? Der Montag war so einer, lange schlafen, lange frühstücken mit Brötchen und Zeitung und dann was unternehmen, am besten noch schönes Wetter.


Wir sind noch einmal nach Tung Chung gefahren und haben diesmal aber gar nicht erst versucht die Seilbahn zu nehmen (die Schlangen davor waren trotzdem beeindruckend). Stattdessen sind wir mit dem Minibus 34 bis nach Shek Mun Kap gefahren und von da aus hochgelaufen. Das war super schön. Der Weg ging erst an einem fast leeren (zumindest in dieser Jahreszeit) Flusslauf entlang. An manchen Stellen, wo das Gebüsch nicht so dicht war, konnte man sogar direkt ans Wasser und sich auf die großen Felsen setzen, die mittendrin lagen, und einfach dem Plätschern zuhören.

Weiter bergauf kamen dann einige kleinere buddhistische Kloster, in deren Gärten die Mönche Gemüse anbauen. Noch ein Stück weiter kam man dann an Bambushainen vorbei, deren Bambushalmel so dick waren wie Arme. Von hier oben hat man einen offenen Blick in die umliegenden Berge. Irgendwann biegt man dann um eine Ecke und sieht am Horizont die große sitzende Buddhasilhouette. Wow!

Etwas weiter kommt die im Reiseführer angepriesene Teeplantage und da stehen dann vielleicht vier Reihen von Teebüschen. Da fragt man sich schon, wo der Tee herkommt, den die unglaublichen Besuchermassen im dazugehörigen Restaurant verzehren... Das Teerestaurant läutet dann auch die letzten Meter auf dem Weg zum Big Buddha ein. Dort kann man sich dann der Besucherschlange anschließen, die sich die Treppen zum Big Buddha hoch-, einmal herum und wieder runterzieht. Aber er ist trotzdem einen Besuch wert.

Zurück sind wir dann über Mui Wo und mit der SchnellFähre nach Central gefahren. Dort haben wir noch eine Pho Bo Suppe und vietnamesische Soft Rolls gegessen. Sehr lecker. Den krönenden Abschluss fand unser Tag im Starbucks bei Caramel Macchiato und Brownies. Wie gesagt 'A Perfect Day'...