Sunday, April 8, 2007

Kowloon

Weiter ging's dann von Central mit der Star Ferry. Für unglaubliche 2 HK$ (20 Cent) kann man von Hong Kong Island mit der Fähre nach Kowloon übersetzen, wohlgemerkt auf dem Upper Deck. Auf der unteren Etage kostet es sogar noch weniger. Das ist immer sehr nett, weil man beide Skylines zu sehen bekommt. Selbst wenn das Wetter schlecht ist, so wie hier, find ich es sehr schön.

In Kowloon gibt es die Nathan Road, an der sich am Anfang die Designerläden aufreihen. Bei dem LOUIS VUITTON Laden müssen die Leute sogar draussen anstehen, bis sie reingelassen werden. Ich hab aber bis heute nicht verstanden, warum die Chinesen (die Japaner aber auch) so auf diese hässlichen Taschen abfahren. Hier läuft praktisch jeder zweite mit so einer Tasche rum... Dabei sind die einheimischen Modeläden rings um TST, wie man hier so gerne abkürzt (gemeint ist Tsim Sha Tsui) auch sehr nett und vor allem unglaublich günstig. Das einzige Problem ist nur, dass die Klamotten meist eher für schmale Chinesinnen geschnitten sind. Pech für normal gebaute Westlerinnen.

Wenn man die Nathan Road immer weiter hochläuft, kommt man schliesslich mehr in chinesische Gegenden, daran zu erkennen, dass die Frequenz der Medizinläden deutlich zunimmt. Ausserdem nimmt die Touristendichte deutlich ab. Hier trifft man nur noch ab und zu einen Westler. Aber ich find es toll. Es ist so ein herrliches Gewusel. Sollte man unbedingt mal gemacht haben.

Irgendwann kommt man dann nach Mong Kog. Da gibt es den Ladies Market, auf dem man sich aus einem Katalog die kopierte Designertasche aussuchen kann. Wenn man nicht daran interessiert ist, muss man aber unbedingt über das 'Missy, Copy Handbag' hinweghören, sonst wird man sie nicht mehr los.

Cat Street Market

Am Ostersamstag habe ich eine kleine Tour auf chinesischen Spuren gemacht. Zuerst bin ich mit dem Escalator zur Hollywoodroad runtergefahren und die dann ganz nach Westen bis zum Man Mo Tempel durchgelaufen. Die Hollywoodroad ist bekannt für ihre Antiquitätengeschäfte, die wohl sehr gut sein sollen, was das Preisleistungsverhältnis angeht.

Mir sind die Chinavasen aber immer noch zu teuer. Wenn man am Man Mo Tempel die Stufen runtergeht, landet man direkt beim Eingang vom Cat Street Market. Da kann man allerlei chinesischen Krimskrams kaufen. Teilweise ist es auf alt gemacht, wie ein Flohmarkt vielleicht. Das ist eher meine Preislage. Ich hab mir Jadeschmuck gekauft. Diesmal ein Armband (soll Glück bringen).

Die Verhandlung um den Preis war allerdings weniger glücklich. Ich hatte mich mal wieder verschätzt, wie billig die Sachen hier sind. Wir haben mit 120 HK$ angefangen, dann hat die Verkäuferin mir einen Spezialmorgenpreis gemacht: 80HK$. Das fand ich aber noch zu viel. Stattdessen hab ich 50 HK$ vorgeschlagen. Da sie gleich drauf eingegangen ist, wusste ich wieder, dass ich zuviel bezahlt habe. Blöd gelaufen, dann noch mit dem Preis runtergehen, geht natürlich nicht. Aber 5 Euro für ein Jadearmband ist auch ganz okay.

Dann bin ich weiter nach Central runtergelaufen. Die Gegend ist sehr witzig, da gibt es diese typischen chinesischen Medizinläden, in denen man allerlei komisches getrocknetes Zeug kaufen kann, dabei sind die Seepferdchen noch das hübscheste. Und es riecht immer sehr streng nach Fisch, wenn man an einem solchen Laden vorbeikommt...

Tung Cung

Karfreitag war ich in Tung Chung. Das ist auf Lantau Island, der grossen Insel, auf der auch der Flughafen ist. Eigentlich wollte ich von da mit der Seilbahn weiterfahren nach Ngong Ping, und dann den grossen Buddha ansehen. Aber als ich aus der U-Bahn kam, stand da schon ein Schild, dass die Seilbahn den ganzen Tag ausverkauft wäre. Es gab nur noch ganz wenige Einzelfahrscheine, aber ich wollte ja auch wieder zurück kommen.
Beim nächsten Mal buche ich die Karten dann doch schon mal im Internet vor http://www.np360.com.hk.


Also hab ich mir gesagt, dass die Sicht eh nicht toll ist und bin dann gleich zum Shoppen übergegangen, was ich mir eigentlich als Abschuss meiner kleinen Ausflugstour aufgehoben hatte.

In Tung Chung ist das Citygateoutlet. Da gibt es wieder mal Esprit, aber auch Adidas, Nike, Timberland, Ralph Lauren und viele andere. Die Sportläden sind nett und günstig, der Rest hat mich nicht so überzeugt, ich fand's zu teuer für ein Oulet.

Monday, April 2, 2007

Foot massage

Gestern waren wir nach dem Wandern in einem Fussmassagesalon. Für etwa 10 € kann man sich eine Stunde lang Nacken und Füsse massieren lassen. Danach fühlt man sich, als würde man auf Wolken gehen. Blöd war nur, dass wir wieder unsere stinkigen Wandersocken anziehen mussten (Gott sei Dank werden die Füsse vorher gewaschen).
Bei der Fussreflexzonenmassage wird mit den Handknöcheln ziemlich fest über die Fusssohle gestrichen, das tut manchmal schon fast ein bisschen weh, aber hinterher fühlt es sich toll an. Ob es sonst noch gegen irgendwas hilft, muss sich noch zeigen. Auf jeden Fall ist es total entspannend, so entspannend, dass wir fast eingeschlafen sind...

Construction work

In Hong Kong werden Baugerüste aus Bambus gebaut. Das sieht oft wild aus, hält aber super. Interessant dabei ist, dass die Bambusstangen nur zusammengebunden werden.


Ansonsten sieht es fast wie bei uns aus...



Sunday, March 25, 2007

Hiking

Man kann in Hong Kong kilometerlange Wanderungen machen. Und die sind echt nicht ohne, wie wir gestern festgestellt haben. Heute gibt's ordentlich Muskelkater.
Es gibt einen Hong Kong Trail, der geht einmal von West nach Ost über ganz Hong Kong Island und ist insgesamt ca. 50 km lang. Das ist aber nur einer von fünf grossen Wanderwegen. Ausserdem gibt es zwei 1000 m hohe Berge.


Air condition

Die Hong Konger sind schon etwas verückt, was Klimaanlagen angeht. Bei mir im Büro beipielsweise ist es immer so kalt, dass ich mich extra warm anziehen muss. Dabei wäre draussen T-Shirt Wetter. Da bleibt dann das Problem, wie komme ich von zu Hause zum Office ohne zu viel zu schwitzen. Wenn man mit dem Bus fahren kann, hat man Glück, denn die sind genauso kalt klimatisiert. In der ersten Woche habe ich mir deshalb auch gleich eine Erkältung eingefangen.
Genauso verückt stellen sie sich auch mit der Sonne an. Während wir versuchen jeden Sonnenstrahl zu erhaschen, spannen die Hong Kongerinnen gleich einen Sonnenschirm (Regenschirm) auf. Sonst wäre ja auch all der Einsatz der Whitening Cremes umsonst...